LkSG-Pflichten umsetzen, ohne dass es Ihr Team lahmlegt.
Über 1.000 Mitarbeiter heißt: Risikoanalyse, Prävention und Dokumentation sind Pflicht. Das Problem ist selten der Wille, sondern der Aufwand daneben zum Tagesgeschäft. Hier lesen Sie, was 2026 wirklich gilt und wie Sie es ohne Beraterprojekt umsetzen.
Wer fällt unter das LkSG?
Verpflichtet sind Unternehmen mit Hauptverwaltung, Hauptniederlassung oder Sitz in Deutschland ab 1.000 Beschäftigten im Inland, seit Januar 2024. Mitgezählt werden auch Leiharbeitnehmer ab sechs Monaten Einsatzdauer sowie die Beschäftigten konzernangehöriger Gesellschaften. Liegen Sie knapp darunter, betrifft Sie das Gesetz meist trotzdem: über die Nachweisanforderungen Ihrer Großkunden.
Berichtspflicht gestrichen. Sorgfaltspflicht nicht.
Die LkSG-Reform hat vieles verändert und noch mehr Verwirrung gestiftet. Hier der Stand in zwei Spalten, damit Sie wissen, worauf Sie sich einstellen müssen.
Das ist weggefallen
Die Pflicht, den Jahresbericht beim BAFA einzureichen, wurde rückwirkend gestrichen. Das BAFA prüft eingereichte Berichte nicht mehr. Die Bußgeldtatbestände wurden von 13 auf 4 reduziert, sanktioniert werden nur noch schwere Verstöße gegen menschenrechtliche Pflichten.
Das gilt unverändert weiter
Risikoanalyse, Präventions- und Abhilfemaßnahmen, das Beschwerdeverfahren und die interne Dokumentationspflicht nach § 10 Abs. 1 LkSG. Die Dokumentation muss sieben Jahre aufbewahrt werden, und anlassbezogene BAFA-Kontrollen bleiben möglich. Kurz: Der Bericht ist weg, die Arbeit dahinter nicht.
Das kommt noch
Die Bundesregierung will das LkSG durch ein Gesetz zur internationalen Unternehmensverantwortung ersetzen, das die EU-Richtlinie CSDDD umsetzt. Die greift ab 2029, nach der Omnibus-Reform aber nur noch für Unternehmen ab 5.000 Mitarbeitern und 1,5 Mrd. € Umsatz. Für Sie heißt das: Die Regeln ändern ihren Namen, die Erwartung an nachweisbare Sorgfalt bleibt. Wer heute dokumentiert, ist für jede kommende Fassung vorbereitet.
Drei Pflichtbereiche, die Sie im Griff haben müssen
Alles andere leitet sich daraus ab.
Risikoanalyse (§ 5)
Sie müssen die Risiken bei Ihren unmittelbaren Lieferanten regelmäßig ermitteln, mindestens jährlich und zusätzlich anlassbezogen. Dafür brauchen Sie belastbare Informationen von jedem einzelnen Lieferanten, nicht nur Länderstatistiken.
Prävention & Abhilfe (§§ 6, 7)
Erkannte Risiken verlangen Maßnahmen: Anforderungen vertraglich verankern, Nachweise wie Zertifikate einfordern, bei Verstößen reagieren und die Wirksamkeit nachhalten. All das muss belegbar sein.
Dokumentation (§ 10 Abs. 1)
Jeder Schritt Ihrer Sorgfaltsprozesse muss intern dokumentiert und sieben Jahre aufbewahrt werden. Genau hier scheitern Excel und Postfach: Die Arbeit wird gemacht, aber der Nachweis fehlt.
Risikoanalyse mit echten Lieferantendaten
Statt Ihre Lieferanten nach Ländertabellen zu sortieren, fragen Sie sie direkt: Die fertige LkSG-Selbstauskunft mit 44 Fragen deckt alle relevanten Menschenrechts- und Umweltthemen ab. Die KI wertet auch Freitextantworten aus und markiert, wo Sie genauer hinschauen sollten.
- 44-Fragen-Vorlage nach LkSG-Themenfeldern, anpassbar auf Ihre Branche
- Versand an alle Lieferanten gleichzeitig, Ausfüllen per Link ohne Login
- Risikoklassen und KI-Flags machen kritische Lieferanten sofort sichtbar
Nachweise einfordern statt hinterhertelefonieren
Prävention heißt in der Praxis: Zertifikate wie ISO 14001 oder SA8000 einsammeln, aktuell halten und bei Auffälligkeiten nachfassen. Liefertreu überwacht jede Frist und dokumentiert jede Reaktion Ihres Lieferanten, ohne dass Sie Listen führen.
- Ablauf-Alerts 90, 30 und 7 Tage vorher, Erneuerungsanfrage mit einem Klick
- KI liest hochgeladene Zertifikats-PDFs aus, Sie geben nur noch frei
- Verhaltens-Score zeigt, welcher Lieferant kooperiert und welcher mauert
Die Dokumentation schreibt sich mit
Das Beste an einem System statt Excel: Die Dokumentationspflicht erfüllt sich nebenbei. Jede Aktion landet mit Zeitstempel im Audit-Trail. Fragt die Geschäftsführung, ein Auditor oder das BAFA nach, exportieren Sie den Nachweis in Minuten.
- Lückenloser Audit-Trail: wer, was, wann, revisionssicher und filterbar
- Nachweis-Paket je Lieferant als PDF, auf Knopfdruck
- Jahresbericht nach BAFA-Struktur weiterhin verfügbar, falls intern gewünscht
Was Software übernimmt und was bei Ihnen bleibt
Anbieter, die "Komplettlösung" versprechen, versprechen zu viel. Deshalb hier die ehrliche Aufteilung.
Ein Blick statt ein Statusmeeting
Wer haftet, will den Stand kennen.
Die Geschäftsführung haftet für die Einhaltung der Sorgfaltspflichten, hat aber selten Zeit für Details. Der Compliance-Score übersetzt den Zustand Ihrer gesamten Lieferkette in eine Zahl pro Lieferant: aktuell, täglich neu berechnet, jederzeit belegbar. Aus „Wie stehen wir eigentlich da?“ wird ein Blick aufs Dashboard.
Dieselben Pflichten, zwei Arbeitswelten
Was die Umsetzung mit Excel kostet und was sie mit Liefertreu kostet.
Häufige Fragen verpflichteter Unternehmen
Nein, und wer das verspricht, übertreibt. Die Software strukturiert Ihre Prozesse, sammelt Nachweise und erfüllt die Dokumentationspflicht praktisch nebenbei. Grundsatzerklärung, Beschwerdeverfahren und die finalen Bewertungen bleiben Aufgaben Ihres Unternehmens. Liefertreu macht sie belegbar.
Anlassbezogen ja: sobald Ihnen tatsächliche Anhaltspunkte für Verstöße bei einem mittelbaren Zulieferer vorliegen, die sogenannte substantiierte Kenntnis. Dann sind Risikoanalyse und Maßnahmen auch dort fällig. Regelmäßig prüfen müssen Sie nur unmittelbare Lieferanten.
Sieben Jahre ab Erstellung, so verlangt es § 10 Abs. 1 LkSG. In Liefertreu bleibt der komplette Audit-Trail über diesen Zeitraum abrufbar und exportierbar, ohne dass Sie Ordnerstrukturen pflegen.
Ja. Weggefallen ist die Pflicht zur Berichtseinreichung, nicht die behördliche Kontrolle. Anlassbezogene Prüfungen bleiben möglich, etwa nach Beschwerden. Dann zählt Ihre interne Dokumentation, und genau die haben Sie mit Liefertreu jederzeit griffbereit.
Direkt nicht, indirekt fast sicher. Ihre Großkunden fallen unter das LkSG und reichen die Pflichten per Fragebogen und Vertragsklausel an Sie weiter. Für diese Situation haben wir eine eigene Seite: Für Zulieferer.
Der Start dauert einen Nachmittag: CSV importieren, Vorlage wählen, versenden. Nach etwa drei Wochen sind die ersten Rückläufe ausgewertet und Ihre Dokumentation läuft von selbst mit.
Rechtshinweis
Hinweis: Diese Seite gibt den Stand der Rechtslage zum 07.2026 wieder und ersetzt keine Rechtsberatung. Die KI-Auswertung in Liefertreu ist eine Unterstützung, die finale Bewertung trifft stets Ihr Unternehmen.
Ihre Pflichten. Unser System. Ein Nachmittag.
Fragen Sie eine Demo an und wir zeigen Ihnen den Weg von der Risikoanalyse bis zum exportierten Nachweis, gern mit Ihren echten Lieferantendaten.